Teil 1 zu Rechenzentren hier.
Im Laufe dieses Jahres wird die UNO einen großen Gipfel zum Thema weltweite Wasserversorgung ausrichten. Die »Global Water Conference 2026« wird einberufen, um das von der UNO als »Wasserbankrott« bezeichnete Problem anzugehen und das Ziel für nachhaltige Entwicklung Nr. 6 im Rahmen der Agenda 2030 voranzutreiben.
Zur Klarstellung: Es geht hier nicht um bevölkerungsreiche Trockengebiete, deren Grundwasservorkommen nicht mehr ausreichen, auch nicht um eine veraltete Infrastruktur, die mit der Zersiedelung nicht Schritt halten kann. All dies sind zwar aktuelle Probleme, die angegangen werden müssen – aber das ist nicht das Ziel der Global Water Conference. Vielmehr fungiert sie als Dreh- und Angelpunkt für ein globales »Umdenken« in der Wasserversorgung, das darauf abzielt, alle Menschen zu erreichen – selbst in Regionen mit regelmäßigen Niederschlägen und reichlich Süßwasser.
Derzeit wird die Erzählung verbreitet, dass die weltweite Wasserversorgung auf irgendeine neue und kritische Weise bedroht sei und eine Dringlichkeit zu drastischen – möglicherweise globalen – Maßnahmen bestehe. Mit anderen Worten: eine weitere »Krise«. Und es ist bekannt, was das bedeutet.
In Teil eins dieser Serie wurde dargelegt, wie die Presse und sogenannte »Experten« in letzter Zeit den Wasserverbrauch von Rechenzentren falsch dargestellt, übertrieben und vereinfacht haben – und welche Rolle diese unverhohlene Propaganda bei der Verbreitung der sich entwickelnden Erzählung vom »Wasserbankrott« spielt.
Doch hinter dieser Erzählung steckt weit mehr als nur KI oder Rechenzentren. Die »Bedrohung« unserer globalen Wasserversorgung ist bereits vielschichtig. Und eine dieser Ebenen ist zwangsläufig der Klimawandel.
Es besteht hier keine Absicht, die sogenannte menschengemachte globale Erwärmung (anthropogenic global warming, AGW) erneut zu erörtern. Zu diesem Thema gibt es Unmengen an Seiten. Es genügt die Feststellung, dass die menschengemachte globale Erwärmung ein zentrales Thema der globalistischen Weltherrschaft ist. Ein Konstrukt aus korrupter Wissenschaft und unerbittlicher Propaganda, das dazu dient, jegliche tyrannische Übergriffe zu rechtfertigen, die einer Regierung einfallen mögen.
Die Annahme, dass der Klimawandel zu einer vermeintlichen »Wasserkrise« führen wird, ist kein neues Thema; sie reicht Jahre bis Jahrzehnte zurück und ist untrennbar mit der Vielzahl der vorhergesagten Katastrophen verbunden, vom sauren Regen über das Ozonloch bis hin zum Schwinden der Eiskappen.
Medienberichte über Dürren sind natürlich an der Tagesordnung – manche davon sind völlig authentisch, andere hingegen gezielt ausgewählt, übertrieben oder manipuliert, um den menschlichen Einfluss auf den Klimawandel (AGW) zu thematisieren –, doch bezeichnenderweise ist das wiederkehrende Thema in den jüngsten Berichten, die Wasserpanik schüren, NICHT, dass der Klimawandel die Wassermenge an sich verringern wird, sondern vielmehr, dass er unser vorhandenes Wasser gefährlicher zu trinken machen wird.
Gefährliche Gewässer
Nach bisherigem Kenntnisstand erfolgte die erste Berichterstattung zu dieser Erzählung Ende 2019 bis Anfang 2020, unter anderem in Artikeln wie diesem hier: »Wird der Klimawandel zu einer häufigeren Präsenz von Krankheitserregern im Trinkwasser führen?«
Im Laufe der nächsten Jahre erfolgte die Streichung des Fragezeichens, wobei die Formulierung etwas selbstbewusster wurde: »Der Klimawandel kann die Qualität des Trinkwassers verschlechtern.«
Derzeit erfolgt eine stetige Berichterstattung zu diesem Thema. Im Februar erfolgte eine Veröffentlichung eines Berichts durch die US-Umweltschutzbehörde mit dem Titel »Klimawandel und schädliche Algenblüten in Süßgewässern«, in dem eine Warnung ausgesprochen wird:
»Wissenschaftler dokumentieren fortlaufend zahlreiche Auswirkungen des Klimawandels auf Süßgewässer, Flussmündungen und Meeresumwelten. Prognostiziert wird eine in Zukunft noch stärkere Verschärfung dieser Auswirkungen.«
Im vergangenen Frühjahr erfolgte eine Veröffentlichung durch die Yale School of the Environment diesen Artikel: »Wie der Klimawandel die Sicherheit des Trinkwassers gefährdet.« Darin erfolgt eine Warnung vor einer möglichen Verunreinigung des Trinkwassers durch klimabedingte Überschwemmungen und Brände.
Im vergangenen Juli wurde durch die UNO berichtet, dass schmelzende Gletscher prähistorische Mikroben ins Trinkwasser freisetzen könnten:
»Klimaforscher warnen, dass viele Gletscher dieses Jahrhundert nicht überleben werden, wenn keine Maßnahmen ergriffen werden, um die durch den Klimawandel verursachte Schmelzrate zu verlangsamen. Das bedeutet, dass die Menschen, die flussabwärts leben, mit einer Flutwelle sowie mit Gefahren durch reaktivierte Mikroorganismen in einer sich erwärmenden Kryosphäre oder in den gefrorenen Teilen der Erde konfrontiert sein werden.
In Eisschilden, Gletschern und Permafrost sind Bakterien, Pilze und Viren eingefroren. Während die meisten davon abgestorben sind, befinden sich einige im Ruhezustand und andere sind aktiv. Da die globalen Temperaturen Rekordhöhen erreichen, wird eine verstärkte Aktivität dieser Mikroorganismen in vielen Ökosystemen erwartet. Selbst bei einer Verlangsamung des Abschmelzens durch die Reduzierung der Treibhausgasemissionen bleibt eine Bewertung möglicher Bedrohungen durch potenzielle Krankheitserreger sowie das Treffen entsprechender Vorkehrungen erforderlich.«
Im Januar erfolgte eine Berichterstattung durch Science Daily über »dringende Warnungen« chinesischer Wissenschaftler hinsichtlich der Ausbreitung von Amöben im Trinkwasser, die natürlich auf den Klimawandel zurückzuführen sei:
»Mikroorganismen breiten sich weltweit immer weiter aus – bedingt durch den Klimawandel, die Verschlechterung der Wasserqualität sowie unzureichende Überwachungs- und Erkennungsmaßnahmen.«
Erst vor ein paar Tagen erfolgte auf Phys.org die Besprechung eines neuen Artikels in einem Beitrag mit dem Titel: Der Klimawandel führt zu einer Veränderung der Risiken durch durch Wasser übertragene Krankheiten, da eine unterschiedliche Reaktion der Krankheitserreger erfolgt.
Im Mai wurde im New Yorker ein Artikel mit der Überschrift »Unser sich erwärmender Planet ist eine Petrischale für neue und tödliche Mikroben« veröffentlicht, in dem eine Warnung vor einer zunehmenden Unsicherheit der Wasserversorgung aufgrund der Vermehrung von Mikroorganismen bei fortschreitender Erwärmung des Planeten erfolgt:
» ›Fleischfressende‹ Bakterien breiten sich aus. Infektiöse Pilze tauchen auf. Die Mikrobiome werden möglicherweise nie wieder so sein wie zuvor. Besteht eine ausreichende Vorbereitung?«
Trinkwasser ist zwar nicht einmal das Hauptthema des Artikels, kommt darin aber dennoch vor. Es dient der Skizzierung des Rahmens und der stillschweigenden Schaffung der Ausgangsbasis. Und diese Botschaft zieht sich durch den gesamten Text: »Es wird in naher Zukunft eine Zeit kommen, in der der Klimawandel zuvor sicheres Wasser gefährlich gemacht hat.«
Eine Ausweitung dieses Mems, wonach »sauberes Wasser gefährlich wird«, erfolgt auch über den Klimawandel hinaus. So sollen neue Forschungsergebnisse zeigen, dass eine beträchtliche Anzahl von Amerikanern gesundheitsgefährdende Nitratwerte in ihrem Trinkwasser haben oder dass »Regenwasser überall auf der Erde nicht mehr sicher ist« – und zwar aufgrund von »ewigen Chemikalien«.
Es lässt sich argumentieren, dass diese Aussagen bis zu einem gewissen Grad zutreffen. Sicherlich geben die Nitratwerte im Trinkwasser schon seit mehreren Jahrzehnten Anlass zur Sorge, seit dem Aufkommen der intensiven Landwirtschaft. Aber seit wann besteht seitens der kontrollierten Presse auch nur im Geringsten ein Interesse daran? Und warum erfolgt – gerade jetzt – plötzlich die Erkenntnis, dass das wichtig ist?
Die Berichterstattung selbst ist ein Hinweis auf die Richtung, in die die Erzählung geht. Eine gerade erst entdeckte Besorgnis über Nitrate wird sichtbar – weil es gerade opportun ist, dies zu tun. Der rote Faden dabei ist, dass – sei es durch Mikroben oder durch Schadstoffe – zuvor sicheres Wasser irgendwie unsicher werden könnte. Dieses am häufigsten überstrapazierte, emotionale und politisierte Wort.
Die Rolle von »Sicherheit«
»Sicherheit« ist ein mächtiges Wort in der tyrannischen Kontrollindustrie. Seine Definition unterliegt ständiger Wandlung, drängt sich auf oder zieht sich über den Horizont zurück.
Was bedeutet »sicher«?
»Sicher« im modernen Sinne, wie es von den Medien verwendet wird, ist ein Begriff, der von oben herab von Aufsichtsbehörden und internationalen Gremien definiert wird und ihnen somit die vollständige Kontrolle über die Deutung verschafft. Sein Reiz für Propagandisten liegt in der Tatsache, dass er von den meisten Menschen als absolut unverzichtbar angesehen wird, aber zugleich völlig subjektiv ist und sich daher hervorragend zur Manipulation der »Realität« eignet.
Das gilt für fast alles – Krankheiten, Umweltverschmutzung, rotes Fleisch … oder Trinkwasser.
Sicherheit wird angestrebt. Und viele Menschen würden fast alles in Kauf nehmen, wenn die Alternative darin bestünde, dass ihre Sicherheit gefährdet wäre.
Die »Pandemie« hat gezeigt, dass wissenschaftliche Screenings oder Tests zur Steuerung von Tempo und Richtung einer Erzählung genutzt werden können. Dabei erfolgte der Einsatz gefälschter Tests gemäß offizieller Protokolle, um nicht nur die Pandemie überhaupt erst zu erzeugen, sondern anschließend auch den Auf- und Abschwung der »Fälle« und »Todesfälle« sowie das Maß an »Sicherheit« zu kontrollieren, das den Menschen gewährt wurde.
Je mehr sie »getestet« haben, desto mehr Gefahren haben sie aufgedeckt. Je mehr Gefahren sie aufgedeckt haben, desto mehr hat die Angst in der Bevölkerung es ihnen ermöglicht, Gesetze gegen diese »Bedrohung« zu erlassen.
Es liegt nahe, dass dasselbe Modell nun auch im Zusammenhang mit der »Wasserkrise« schleichend eingeführt wird. Es ist vermutlich kein Zufall, dass mehrere der Artikel, auf die oben verwiesen wird, die Notwendigkeit einer »verstärkten Überwachung« (Tests) der Wasserversorgung betonen.
»Wasseruntersuchungen« oder »Mikrobenüberwachung« auf Amöben, Nitrate oder was auch immer gerade als gefährliche Chemikalie im Gespräch ist, können genauso funktionieren wie die PCR-Tests: Sie schaffen ein »Problem«, das einer Lösung bedarf.
Durch Propaganda in den Medien wird der Boden vorbereitet, um die Menschen an den Gedanken zu gewöhnen, dass sich die Dinge ändern und das Wasser vielleicht nicht mehr so sicher ist. Sobald die Vorbereitungen abgeschlossen sind, werden die Umweltbehörden EPA oder DEFRA losgeschickt, um stichprobenartige Untersuchungen vor Ort durchzuführen.
Und mit nicht mehr Aufwand als dem sind wir nur noch ein paar »Tests« oder eine einfache Anpassung der »empfohlenen Grenzwerte« davon entfernt, plötzlich »gefährliches« Trinkwasser zu haben, das eine Entfernung bestimmter Wasserreservoirs (so viele, wie man will) aus dem Verkehr erfordert – bis eine Aufbereitung des Wassers erfolgt ist oder »sichere Werte von X erreicht werden« (was zu jedem beliebigen Zeitpunkt von jetzt an bis in alle Ewigkeit der Fall sein wird).
Und so lässt sich echte Wasserknappheit aus dem Nichts herbeiführen, höhere Rechnungen als unvermeidbar erklären und Rationierung als Teil der guten alten neuen Normalität darstellen.
Damit sind also zwei Teile des Puzzles an ihrem Platz. Einerseits erfolgt eine Verbreitung vereinfachter und verzerrter Informationen über den Wasserverbrauch der Technologiebranche durch die Medien. Diese Fehlinformationen werden genutzt, um Angst vor möglichen Engpässen zu schüren. Andererseits erfolgt eine Warnung durch Klimaalarmisten, dass das wenige Wasser, das vorhanden ist, als Trinkwasser immer gefährlicher wird. Dies könnte wiederum dazu genutzt werden, nach dem »Covid«-Modell lokale »Krisen« nach Bedarf zu inszenieren.
Die Grundsteine für ein großes globales »Problem« werden gerade gelegt, aber wie sieht das Endziel aus? Zur Klärung dieser Frage ist eine Betrachtung der möglichen vorgeschlagenen »Lösungen« erforderlich. Darauf wird im dritten Teil eingegangen.
Zuerst in englisch im OffGuardian erschienen
Bild: Unbekannter kugelförmiger Algenmikroorganismus (Janice Haney Carr CC0 1.0, Quelle)

Alle Erzählungen über Wasserknappheit sollten als Lügen erkannt werden, so lange noch die Swimming Pools der Reichen befüllt, die Tennis- und Golfplätze bewässert werden, die Industrie Wasser ohne Ende für Luxus-Konsum ohne Sinn und Ende abpumpen kann, Felder mit »Energiepflanzen« (also nicht Nahrungsmittel sondern für Biosprit) bewässert werden, weiter Windräder gebaut werden, die nachweislich den Boden in der Wirbelschleppe austrocknen, Geoengineering betrieben wird, …
Das Grundsystem bei allen modernen Fehlentwicklungen ist immer, dass nicht die fehlleitende Politik, nicht die Profitmaschinerie des Finanzkapitalismus, nicht die Manager der Aktiengesellschaften, Fondgesellschaften und Kapitalgeber in die Pflicht genommen werden (außer Greenwashing-Statements abzugeben) - sondern immer der einzelne kleine Bürger an allem Schuld ist und zur Verantwortung gezogen wird durch Restriktionen, Vorschriften, Zwänge, Erpressung und der Erzeugung von schlechtem Gewissen.
Und wie funktioniert diese monumentale Verarschung? Durch die Verlautbarungs-Maschinerie der Großmedien.
»So sollen neue Forschungsergebnisse zeigen, dass eine beträchtliche Anzahl von Amerikanern gesundheitsgefährdende Nitratwerte in ihrem Trinkwasser haben …«
Trinkwasser in den USA ist schon lage ein Thema. Viele US-amerikanischen Haushalte haben in der Küche einen Kombi-Wasserhahn aus dem nicht nur warmes und kaltes Wasser fliest, sonder zusätzlich auch Wasser, das durch ein eingebautes Filtersystem gefürht wurde. (Es gibt eine Menge US-Patente auf solche Wasserversorgungsanlagen.)
Das kommt einfach daher, dass in vielen Bundesstaaten oder Komunen tatsächlich keine gute Trinkwasserqualität bereitgestellt wird. Europäischer oder viel mehr deutscher Standard - davon können viele US-Amerikaner nur träumen …
Also das ist alles nichts Neues - auch wenn das für den Wasserknappheits-Hype jetzt neu aufgekocht wird.
»wie die Presse und sogenannte »Experten« in letzter Zeit den Wasserverbrauch von Rechenzentren falsch dargestellt, übertrieben und vereinfacht haben «
Bitte nochmal: was soll daran falsch sein den Wasserverbauch von Rechenzentren - und wenn er auch noch so klein pro Kilowattstünde wäre - zu skandalisieren.
Erstens sind das Mammutanlagen und es sollen irrsinnig viele davon noch gebaut werden.
Zweitens sind es Industrieanlagen wie andere auch - und eben doch nicht. Denn ein Chemiewerk, das Dünger herstellt, oder ein Kraftwerk, und dafür Wasser verbraucht, nützt damit doch immerhin vielen Menschen. Aber Rechenzentren nützen nur den Wenigen, die alle anderen kontrollieren wollen. Und dann dafür uns auch noch unser Wasser abgraben.
Ich frage mich was eine Artikelserie soll, die mit so einer Schlagseite beginnt. Eine Schlagseite, die gewiss nicht »antikapitalistisch« genannt werden kann.
Interessant, wie die UN da eine ganz neue Erzählung um Wasser spinnt – und dann werden Rechenzentren als Sündenbock hochstilisiert, obwohl das Problem viel komplexer ist. Der Punkt mit den Regionen, die eigentlich genug Süßwasser haben, macht einen schon nachdenklich.