Ein Essay über ein fünfzigjähriges Extraktionsmuster
Anmerkung des Autors
Dieser Aufsatz bedient sich zweier Sprachregister. Dort, wo die Terminologie des Establishments auftaucht – Virus, Infektion, Ausbruch, Immunantwort –, untersuche ich die Behauptungen des Establishments und nutze dessen Sprache, um die Widersprüche innerhalb seines eigenen Rahmens aufzudecken. Dort, wo ich darlege, worum es sich bei dem Zustand tatsächlich handelt, wechsle ich in die Sprache der Terraintheorie: toxische Belastung, Arzneimittelschäden, Mangelernährung, die intelligente Reaktion des Körpers auf eine Schädigung. Die beiden Register erfüllen unterschiedliche Funktionen. Der erste verfolgt das Establishment anhand seiner eigenen Akten. Der zweite erklärt Ihnen, was passiert ist.
Die Erklärung
Am 16. Mai 2026 erklärte die Weltgesundheitsorganisation den Ebola‐Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo zu einem gesundheitlichen Notfall von internationaler Tragweite.1 Zweiundachtzig bestätigte Fälle. Zweihundertsechsunddreißig Verdachtsfälle. Mindestens einhundertsechsundachtzig Todesfälle. Das Epizentrum: die Provinz Ituri, mit gemeldeten Fällen in und um die Goldgräberstädte Mongbwalu und Rwampara.
Von dreizehn getesteten Proben fielen acht im PCR‐Test positiv aus.2 Die Testmethode wurde von der WHO nicht angegeben, doch ist der PCR‐Test seit 2014 der Standard für die Diagnose bei erklärten Ebola‐Ausbrüchen. Das WHO‐Factsheet vom April 2025 nennt drei Varianten, die »große Ebola‐Ausbrüche« verursachen können. Der Ausbruch von 2026 wird dem Bundibugyo‐Virus zugeschrieben.
Betrachten wir diese Fakten nun im Zusammenhang mit einer weiteren Reihe von Fakten. Die Provinz Ituri gehört zu den historisch bedeutendsten Goldabbaugebieten im Nordosten der Demokratischen Republik Kongo. Der handwerkliche und kleinindustrielle Goldabbau ist die vorherrschende wirtschaftliche Tätigkeit. In einem Dokument der WHO zum handwerklichen Goldabbau wird eingeräumt, dass die Bergleute Quecksilber ausgesetzt sind, das zur Amalgamierung des Goldes verwendet wird, sowie Cyanid, das zur Gewinnung von Gold aus Abraum dient, aber auch anderen Chemikalien, die in Staub und Abgasen enthalten sind.3 Im März 2026, zwei Monate vor der Erklärung der WHO, kamen bei einem bewaffneten Überfall auf eine Abbaustätte im Osten der DR Kongo mehrere Arbeiter ums Leben. Humanitäre Organisationen beschrieben den Vorfall als Verschärfung einer ohnehin schon schweren Krise für die Zivilbevölkerung in Ituri.4
Dies ist das fünfte Mal seit 1976, dass dieses Muster auftritt. Eine mineralreiche Region Afrikas. Eine Bevölkerung, die Industriegiften, pharmazeutischen Eingriffen und bewaffneten Konflikten ausgesetzt ist. Eine Häufung von Fieber‐ und Blutungsfällen. PCR‐positive Ergebnisse. Ausrufung eines viralen Notstands. Die internationale Reaktion bringt Impfstoffe, Medikamente, ausländisches Personal und politische Aufmerksamkeit mit sich. Die Ressourcen unter der Erde bleiben für die Betreiber zugänglich, die sie bereits zuvor abgebaut haben.
Das Muster ist von Bedeutung, weil das Muster das Argument ist. Was folgt, ist eine Untersuchung, wie die Architektur in dieser speziellen Konfiguration funktioniert – was ich in »Narratives of Extraction«5 (Narrative der Extraktion) als die grundlegende Abfolge beschrieben habe: Das Imperium identifiziert oder schafft eine Krise, bietet eine Lösung an, die den Verzicht auf Autonomie erfordert, und extrahiert dann Ressourcen, während die Opfer ihm für die Hilfe danken.6 Ebola ist eine solche Konfiguration. Sie hat sich nun in erkennbarer Form fünfmal wiederholt.
Was ist »Ebola«? Das klinische Bild ist unspezifisch
Die CDC definiert die Ebola‐Viruserkrankung anhand einer Reihe von Symptomen: Fieber, Erschöpfung, Muskelschmerzen, Kopfschmerzen, Halsschmerzen, Erbrechen, Durchfall, Hautausschlag, eingeschränkte Nieren‐ und Leberfunktion sowie in schweren Fällen innere und äußere Blutungen.
Keines dieser Symptome ist spezifisch für die angebliche Krankheit. Zu den Differentialdiagnosen, die laut der klinischen Fachliteratur der Einrichtung ausgeschlossen werden müssen, bevor Ebola diagnostiziert werden kann, gehören Malaria, Dengue‐Fieber, Typhus, Shigellose, Rickettsiosen, Cholera, Sepsis, Borreliose, enterohämorrhagische E. coli, Enteritis, Leptospirose, Buschtyphus, Pest, Q‑Fieber, Candidiasis, Histoplasmose, Trypanosomiasis, viszerale Leishmaniose, Masern und virale Hepatitis. Die Liste umfasst zudem akute promyelozytische Leukämie, hämolytisch‐urämisches Syndrom, Schlangenbisse, Gerinnungsfaktormangel, thrombotische thrombozytopenische Purpura, hereditäre hämorrhagische Teleangiektasie, Kawasaki‐Syndrom und Warfarin‐Vergiftung.7
Diese Liste stammt von der Institution selbst. Sie umfasst Arzneimittelvergiftungen. Sie umfasst Schlangenbisse. Sie umfasst erbliche Erkrankungen, die hämorrhagische Symptome hervorrufen, ohne dass Mikroben beteiligt sind.
Die WHO hat zudem anerkannt, dass die Symptome von Ebola den Symptomen einer Schwangerschaft sehr ähnlich sind.8 Diese Ähnlichkeit führte während des Ausbruchs in Zaire im Jahr 1976 zu außerordentlicher diagnostischer Verwirrung, wobei die höchste Inzidenz bei Frauen im Alter von 15 bis 29 Jahren auftrat, die Geburtsvorbereitungskliniken besuchten – eine Feststellung, die die WHO meldete, ohne zu untersuchen, was in diesen Kliniken verabreicht worden war.
Was »Isolierung« in der Virologie bedeutet
Die meisten Leser werden annehmen, dass das Wort Isolierung dasselbe bedeutet wie im allgemeinen Sprachgebrauch: das betreffende Objekt von allem anderen zu trennen. In der Virologie bedeutet es das Gegenteil.
Die CDC nennt drei Methoden, mit denen Ebola »isoliert« wird. Methode eins: Eine rohe menschliche Probe wird mit Affen‐Nierenzellen (typischerweise Vero‐Zellen, die aus der Niere des afrikanischen Grünen Meeraffen gewonnen werden) vermischt, um zu sehen, ob die Zellen reagieren. Methode zwei: Die Probe wird in das Gehirn und den Bauch von Mäusebabys injiziert, um zu sehen, ob sie diese tötet. Methode drei: Die Probe wird in den Bauch junger Meerschweinchen injiziert, um zu sehen, ob sie diese tötet.9
Bei jedem dieser Verfahren wird Material hinzugefügt, anstatt es zu trennen. Die Patientenprobe wird mit Affen‐Nierenzellen, Breitbandantibiotika (die zur Vorbeugung bakterieller Kontaminationen eingesetzt werden, aber oft gerade für die verwendeten Nierenzellen nephrotoxisch sind), Antimykotika (die oft ebenfalls nephrotoxisch sind), fötalem Rinderserum und Trypsin vermischt. Die Mischung wird dann auf das untersucht, was Virologen als zytopathische Effekte bezeichnen – den Zerfall der Zellen –, und dieser Zerfall wird einem Virus zugeschrieben.
Das Kontrollversuch, das das vermeintliche Virus von den toxischen Wirkungen des Verfahrens selbst unterscheiden würde – die Durchführung derselben Schritte ohne Patientenprobe, um zu sehen, ob die Zellen ohnehin zerfallen – wird standardmäßig nicht durchgeführt. Als John Enders und Thomas Peebles 1954 im Rahmen ihrer Masernforschung ein analoges Kontrollversuch durchführten, zerfielen die Kontrollzellen ebenso wie die beimpften Zellen. Sie räumten in ihrer eigenen Veröffentlichung ein, dass sie das vermeintliche Virus nicht von dem zytopathischen Agens unterscheiden konnten, das bereits in der Kultur vorhanden war.10
Dies ist die Methode, die 1976 zur Entdeckung von Ebola führte. Sie wurde nicht ersetzt. Sie wurde lediglich durch das PCR‐Verfahren ergänzt, ein Verfahren, das kurze genetische Sequenzen nachweist und mit einem Referenzgenom abgleicht, das seinerseits aus Zellkulturmaterial der eben beschriebenen Art zusammengesetzt wurde. Der Kreis schließt sich. Der Virus ist das, was der Test nachweist. Der Test weist nach, was das Virus angeblich enthält. Das eigentliche Partikel, das direkt aus der Körperflüssigkeit eines Erkrankten gereinigt und durch kontrollierte Experimente als Krankheitsverursacher bei einem gesunden Wirt identifiziert wurde, ist nie nachgewiesen worden.
Marburg und Ebola – dieselben Partikel
Als es 1976 zum Ausbruch in Zaire kam, untersuchten drei Labore die Proben parallel: Antwerpen, Porton Down im Vereinigten Königreich und die CDC in Atlanta. Die Partikel, die sie unter dem Elektronenmikroskop beobachteten, waren morphologisch nicht von denen zu unterscheiden, die zuvor mit dem Marburg‐Virus in Verbindung gebracht worden waren. Die fadenförmigen Strukturen, die Abmessungen, das Erscheinungsbild unter dem Mikroskop – alles war identisch.
Was »Ebola« von »Marburg« unterschied, waren nicht die Partikel. Es war der indirekte Fluoreszenz‐Antikörpertest (IFA), der bei Seren der beiden Patientengruppen unterschiedliche Reaktionen hervorrief. Der eigene Bericht der WHO aus dem Jahr 1978 im Bulletin über den Ausbruch räumte ein, dass die IFA‐Daten zweifelhaft waren, da Proben von nicht betroffenen Bevölkerungsgruppen ebenfalls Antikörper gegen Ebola aufwiesen. Die Spezifität der Reaktionen war nach eigenem Eingeständnis der WHO ungewiss. Der Bericht stellte fest, dass eine bessere Methode zur Messung von Ebola‐Antikörpern erforderlich sei.11
Fünfzig Jahre später wird der Antikörpertest nach wie vor durchgeführt. Zwei morphologisch identische Filoviren werden aufgrund von Laborreaktionen als unterschiedlich eingestuft, von denen die Behörde, die sie als unterschiedlich deklarierte, zum Zeitpunkt der Erklärung selbst einräumte, dass sie nicht zuverlässig spezifisch seien.
Die Informationsfreiheitsgesetz‐Akte
Die kanadische Forscherin Christine Massey hat bei Regierungsbehörden weltweit Anträge auf Informationsfreiheit gestellt, um Unterlagen über die Isolierung und Reinigung verschiedener angeblicher Viren zu erhalten, wobei unter Isolierung die physikalische Trennung des Partikels von anderem Material zu verstehen ist, die ausreicht, um es zu charakterisieren und nachzuweisen, dass es Krankheiten verursacht.
Als Antwort auf ihren Antrag vom März 2021 teilte ihr die CDC mit, dass eine Durchsicht ihrer Unterlagen keine Dokumente ergeben habe, die sich auf ihre Anfrage bezüglich des Ebola‐Virus beziehen.12
Sieben weitere Informationsfreiheitsanfragen an verschiedene nationale Behörden erhielten dieselbe Antwort. Es existieren keine Unterlagen. Die kanadische Gesundheitsbehörde räumte in ihrer Antwort ein, dass die Isolierung eines Virus nicht ohne die Verwendung eines anderen Mediums vollzogen werden kann – das heißt, die Behörde kann keine Beweise für eine Isolierung im herkömmlichen wissenschaftlichen Sinne vorlegen, da das, was in der Virologie als Isolierung bezeichnet wird, keine Trennung des Virus von irgendetwas beinhaltet.13
Die Position, von der aus die WHO jeden neuen Notfall ausruft, ist also folgende. Ein Krankheitsbild, das sich mit zwanzig anderen Erkrankungen überschneidet, darunter auch einer Arzneimittelvergiftung. Eine Diagnosemethode, die nach den eigenen Beschreibungen der Aufsichtsbehörden zirkulär ist. Partikel, die von denen eines anderen, als »Virus« bezeichneten Erregers nicht zu unterscheiden sind und nur durch einen Antikörpertest getrennt werden, den die WHO selbst als zweifelhaft bezeichnet hat. Und nirgendwo Aufzeichnungen darüber, dass der angebliche Erreger jemals isoliert worden wäre.
Das ist es, wovor die Welt seit 1976 in Angst versetzt wird.
Das Muster, das sich fünfmal wiederholte
1976: Missionskrankenhaus Yambuku, Zaire
Der erste offiziell gemeldete Ebola‐Ausbruch begann Ende August 1976 im Missionskrankenhaus Yambuku im Norden von Zaire. Die offiziellen Zahlen: 318 Fälle von akutem hämorrhagischem Fieber zwischen September und Oktober, 280 Todesfälle, eine Sterblichkeitsrate von 88 Prozent, die damals als die höchste jemals für eine Krankheit verzeichnete Sterblichkeitsrate außer bei Tollwut beschrieben wurde.14
Der unabhängige Forscher Mike Stone hat in einer zweiteiligen Untersuchung rekonstruiert, was der WHO‐eigene Bericht von 1978 über den Ausbruch dokumentiert, aber nicht hervorgehoben hat.15
Der Indexpatient war ein Mann, der in der Ambulanz des Yambuku Mission Hospital wegen einer vermuteten Malariaerkrankung mit einer Chloroquin‐Injektion behandelt wurde. Das Krankenhaus verwendete fünf Spritzen und fünf Nadeln für die gesamte tägliche Patientenzahl. Zwischen den Patienten wurden die Spritzen in warmem Wasser ausgespült. Sie wurden nicht sterilisiert. Von den 288 Fällen mit ausreichenden Daten in der WHO‐Untersuchung hatten 85 als einzigen gemeinsamen Risikofaktor die Verabreichung einer oder mehrerer Injektionen im Krankenhaus. Keine Person, deren Kontakt mit der Krankheit ausschließlich über parenterale Injektionen erfolgte, überlebte.
Chloroquin verursacht in toxischen Dosen Magen‐Darm‐Blutungen. Die eigenen Unterlagen der CDC bestätigen, dass eine Überdosierung von Chloroquin tödlich ist. Zu den weiteren in Yambuku verabreichten Medikamenten gehörten Aspirin, Breitbandantibiotika, Kortikosteroide, Immunglobulin und das experimentelle antivirale Mittel Moroxydin. Bereits 1986 wurde in den Annals of Internal Medicine dokumentiert, dass Beta‐Lactam‐Antibiotika die normale Hämostase beeinträchtigen, was zu verlängerten Blutungszeiten von mehr als 20 Minuten und in schweren Fällen zu gefährlichen Blutungen aufgrund einer gestörten Thrombozytenaggregation führt.16
Die Bumba‐Zone, in der der Ausbruch stattfand, ist ein dichter tropischer Regenwald, der zu jener Zeit von agroindustriellen Großbetrieben bewirtschaftet wurde. Die wichtigste wirtschaftliche Kraft in der Region war Lever Plantations in Zaire (PLZ), eine riesige Tochtergesellschaft von Unilever. PLZ bewirtschaftete riesige Konzessionen mit Kaffee‑, Kakao‑, Kautschuk‑, Reis‐ und Ölpalmenplantagen. Der Verwaltungssitz von PLZ befand sich in Ebonda, etwa zehn Kilometer von Bumba entfernt und in unmittelbarer Nähe des Epizentrums von Yambuku. Die Yaligimba‐Plantage, einer der größten Bestände von PLZ, umfasste rund 3.700 Hektar an industriellen Palmölmühlen mit einer integrierten Verarbeitungskapazität von etwa 78.615 Tonnen pro Jahr. Die Arbeitsbedingungen auf diesen Plantagen waren bekanntermaßen extrem hart und umfassten intensive körperliche Arbeit, minderwertige Unterkünfte in abgelegenen Arbeitslagern sowie den direkten Kontakt mit rohen Plantagenabfällen und Abwässern aus der industriellen Verarbeitung.
Im September 1976, genau als der Ausbruch seinen Höhepunkt erreichte, erließ die zairische Regierung ein nationales Rückübertragungsdekret, mit dem diese landwirtschaftlichen Betriebe entstaatlicht und an ihre ursprünglichen ausländischen Anteilseigner – allen voran Unilever – zurückgegeben wurden. Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Der Ausbruch bot den Vorwand für eine massive Kehrtwende in Mobutus früherer Verstaatlichungspolitik und ermöglichte die Wiederaufnahme ausländischer Kapitalinvestitionen in der Region unter dem Schutz einer vom Militär durchgesetzten Quarantäne. Eine Folge: Die Infrastruktur und die Arbeitskräfte, die durch die Simba‐Rebellion Mitte der 1960er Jahre und den darauf folgenden Zusammenbruch der nationalen Wirtschaft zerstört worden waren, konnten mit ausländischem Geld wieder aufgebaut und stabilisiert werden, während die lokale Bevölkerung aufgrund von Quarantäneanordnungen in ihren Dörfern festsaß.
Die Plantagen setzten in großem Umfang auf den Einsatz von Agrochemikalien, um die tropischen Insekten zu bekämpfen und die Erträge bei Kakao, Kaffee und Ölpalmen zu maximieren. Organochlor‐ und Organophosphatverbindungen waren Standard. Das akute toxikologische Profil dieser Pestizide umfasst schwere Magen‐Darm‐Beschwerden, Erbrechen, Blutungen und neurologische Symptome – was sich weitgehend mit dem klinischen Bild deckt, das Ebola zugeschrieben wird. Zum Zeitpunkt des Ausbruchs wurde in der Bumba‐Zone keine umwelttoxikologische Überwachung durchgeführt, sodass das Volumen und die chemische Zusammensetzung der Agrochemikalieneinleitungen in die lokalen Böden und Gewässer völlig undokumentiert blieben.
Der WHO‐eigene Bericht von 1978 räumte ein, dass Frauen im Alter von 15 bis 29 Jahren die höchste Krankheitshäufigkeit aufwiesen und dass dies in engem Zusammenhang mit dem Besuch der Geburtsvorbereitungs‐ und Ambulanzkliniken des Krankenhauses stand, wo sie Injektionen erhielten. Der Bericht untersuchte nicht, ob die Symptome eher medikamentenbedingt als viral bedingt waren. Er untersuchte auch nicht, ob die hämorrhagischen Symptome auf die Exposition gegenüber Pestiziden, Schwermetallen aus der industriellen Verarbeitung oder auf Unterernährung in einer Bevölkerung zurückzuführen waren, die in strapaziösen Plantagenarbeitslagern tätig war.
Der Ausbruch endete, als das Yambuku Mission Hospital wegen Personalmangels geschlossen wurde. Der WHO‐Bericht stellte in einer Formulierung, die die Geschichte hätte beenden sollen, fest, dass die Virusübertragung durch die Einstellung der Injektionen und die Isolierung der Patienten in ihren Dörfern unterbrochen wurde. Die Injektionen waren die Ursache des Schadens. Als die Injektionen eingestellt wurden, hörte auch der Schaden auf.
Die drei Labore – Antwerpen, Porton Down und die CDC – beobachteten Partikel, die nicht von Marburg zu unterscheiden waren, und erklärten auf der Grundlage von Antikörpertests, von denen sie selbst zugaben, dass sie nicht zuverlässig spezifisch waren, ein neues Virus. Der neue Erreger wurde nach dem Ebola‐Fluss in der Nähe von Yambuku »Ebola« getauft. Die Methodik, die zu dieser Erklärung führte, wurde seitdem nicht korrigiert.
Was auf die Erklärung folgte: Eine neue virale Entität wurde in den Katalog der Einrichtung aufgenommen. Ein Forschungsfeld eröffnete sich. Finanzmittel flossen an Filovirus‐Labore in den USA, Großbritannien und Belgien. Die Injektionspraktiken des Yambuku Mission Hospital wurden nicht als Ursache für die Todesfälle untersucht. Das Chloroquin wurde nicht untersucht. Die Blutungen wurden dem Virus zugeschrieben. Der Fall wurde abgeschlossen, bevor er überhaupt eröffnet worden war.
1995: Kikwit, Zaire
Im Mai 1995 schlug das US‐amerikanische CDC Alarm wegen einer seiner Einschätzung nach unmittelbar bevorstehenden Ebola‐Pandemie. Eine Häufung von Fieberfällen in Kikwit, im damaligen Zaire, wurde als Ebola‐Ausbruch deklariert.17
Der Zeitpunkt ist kein Zufall. Kikwit und die Region Kwilu/Bandundu bilden das historische Kerngebiet der industriellen Ölpalmengewinnung im Belgisch‐Kongo, deren Zentrum die Huileries du Congo Belge und deren Nachfolgerin Plantations Lever au Zaïre (PLZ) bildeten. Der regionale Hauptsitz befand sich in Lusanga, dem ehemaligen Leverville, in unmittelbarer Nähe von Kikwit. In den 1980er Jahren hatten die Weltbank und die Internationale Entwicklungsorganisation (IDA) ein millionenschweres Projekt zur Entwicklung des Ölpalmenanbaus in Zaire finanziert, das darauf abzielte, die kommerziellen Plantagen und Verarbeitungsanlagen von PLZ in Bandundu zu sanieren und zu erweitern. Das Projekt war so konzipiert, dass es genau bis 1995 seine maximale Produktionssteigerung – geschätzt auf 36.000 Tonnen Palmöl pro Jahr – erreichen sollte. Die industrielle Verarbeitung der Palmfrüchte in den sanierten Mühlen war mit erheblichen Arbeitsrisiken verbunden, darunter die Exposition gegenüber chemischen Lösungsmitteln, schweren Maschinen und hohen Konzentrationen organischer Verarbeitungsabfälle. Vor dem Ausbruch wurden keine umwelttoxikologischen Untersuchungen durchgeführt, um den chemischen Abfluss, die Pestizidkonzentrationen im lokalen Trinkwasser oder die Bodenverunreinigung in den stadtnahen landwirtschaftlichen Gebieten von Kikwit zu messen.
Das Time-Magazin veröffentlichte Fotos von CDC‐Mitarbeitern in Schutzanzügen, die an Raumanzüge erinnerten, zusammen mit Elektronenmikroskopaufnahmen von dem angeblich gefährlichen Erreger. Der Direktor des UN‐AIDS‐Programms gab eine öffentliche Erklärung ab, in der er ein hypothetisches Szenario beschrieb, in dem eine infizierte Person aus Kikwit nach New York fliegen und eine Gefahr für die USA darstellen könnte.
Innerhalb eines Monats war Ebola in Afrika kein Problem mehr. In Europa oder Nordamerika trat kein einziger Fall auf.
Die gängige Erklärung: Die Maßnahmen zur Eindämmung im Bereich der öffentlichen Gesundheit haben funktioniert. Dieselben Eindämmungsmaßnahmen, die bei keiner anderen als solche deklarierten Infektionskrankheit funktioniert haben, funktionierten bei der ansteckendsten Krankheit, die je beschrieben wurde, einwandfrei. Die alternative Erklärung: Es gab nichts einzudämmen. Eine Häufung von Fieberfällen in einer Region, in der Malaria, Unterernährung, verschmutztes Wasser und unkontrollierter Zugang zu Medikamenten weit verbreitet sind, führte genau zu dem Ergebnis, das man erwarten würde, wenn die Fälle ihren natürlichen Verlauf nahmen. Die CDC traf in Raumanzügen ein. Die Fälle klangen ab. Die CDC reiste wieder ab.
Die Erklärung von 1995 brachte keine Veröffentlichung von Nobelpreis‐Qualität hervor, die die Existenz des angeblichen Virus belegte. Die Methodik blieb die Methodik von 1976. Die Diagnostik blieb der Antikörpertest, den die WHO bereits siebzehn Jahre zuvor als zweifelhaft bezeichnet hatte.
Was auf diese Erklärung folgte: eine weitere Ausweitung des Forschungsbereichs zu Filoviren. Erhöhte Mittelzuweisungen seitens der CDC, des USAMRIID und von Porton Down für die Forschung zu viralen hämorrhagischen Fiebern. Die ersten Szenarien, aus denen schließlich Pandemie‐Simulationsübungen hervorgingen. Die Ereignisse von 1995 lehrten die Gesundheitsbehörden, dass ein einziger gemeldeter Ausbruch weltweite Medienaufmerksamkeit erregen und eine kontinuierliche Finanzierung sichern konnte, selbst wenn es außerhalb des ursprünglichen Ortes zu keiner Übertragung kam.
2014 – 2016: Westafrika
Der Ausbruch in Westafrika im Jahr 2014 war der größte offiziell registrierte Ebola‐Ausbruch. Die Fälle konzentrierten sich auf Guinea, Liberia und Sierra Leone.
Monate vor dem offiziellen Ausbruch veröffentlichte die Royal Society eine Studie zum Einsatz von Pestiziden an neunzehn Standorten in fünf westafrikanischen Ländern. Die Studie von P.C. Jepson und Kollegen dokumentierte den umfangreichen Einsatz von Carbofuran, Chlorpyrifos, Dimethoat, Endosulfan und Methamidophos.18 Dabei handelt es sich um Organophosphat‐ und Carbamat‐Verbindungen, zu deren anerkannten toxikologischen Wirkungen Blutungen, Erbrechen, Durchfall, Hautausschlag, neurologische Symptome und in schweren Fällen Koma gehören – das gesamte klinische Bild des gemeldeten Ebola‐Ausbruchs. In der Studie wurde festgestellt, dass die Pestizidimporte nach Westafrika in den 1990er Jahren um schätzungsweise 19 Prozent pro Jahr zunahmen und dass der Vertrieb und Verkauf von Pestiziden in Westafrika nicht wirksam reguliert wurde. Verbotene Verbindungen wurden umverpackt und unter anderen Bezeichnungen verkauft.
Der Einsatz von Beta‐Lactam‐Antibiotika war weit verbreitet und unreguliert. Eine Umfrage unter Apotheken in Sierra Leone aus dem Jahr 2013 belegte den routinemäßigen rezeptfreien Verkauf von Beta‐Lactam‐Antibiotika. Voice of America berichtete im Februar 2014, dass Antibiotika in ganz Westafrika zur automatischen Wahl bei der Behandlung von Kindern mit Fieber geworden seien.19 Die Medikamente, die in der Veröffentlichung der Annals of Internal Medicine von 1986 als Ursache für gefährliche Blutungen identifiziert worden waren, wurden gerade wegen der von ihnen verursachten Blutungen verabreicht.
In der gesamten betroffenen Region wurden Impfkampagnen durchgeführt. Zu den dokumentierten Nebenwirkungen der in Liberia, Guinea und Sierra Leone verwendeten Adenovirus‐Impfstoffe zählen Blut im Urin oder Stuhl sowie Durchfall.
Am 14. Oktober 2014 berichtete die liberianische Zeitung Daily Observer, dass ein Mann in Schieffelin im Bezirk Margibi festgenommen worden war, weil er versucht hatte, Formaldehyd in einen Gemeinschaftsbrunnen zu schütten. Er erzählte den Anwohnern, er sei dafür bezahlt worden und er sei nicht der Einzige. Der staatliche Rundfunk meldete mindestens zehn Todesfälle in der Gemeinde Dolostown, nachdem die Menschen Wasser aus vergifteten Brunnen getrunken hatten.20 Die ATSDR führt als Symptome einer Formaldehydvergiftung Übelkeit, Erbrechen, Schmerzen, Blutungen, Depression des Zentralnervensystems und Koma auf.
Dann war da noch Firestone. Die Firestone Natural Rubber Company betreibt seit fast einem Jahrhundert eine Plantage in Liberia und kontrolliert rund zehn Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche des Landes. Unabhängige toxikologische Untersuchungen von Swedwatch belegten eine starke Verunreinigung des an die Plantage angrenzenden Farmington River mit Schwermetallen – Eisen und Mangan in Konzentrationen, die sowohl die liberianischen Wasserqualitätsrichtlinien als auch die Trinkwassersicherheitsgrenzwerte der WHO bei weitem überschritten. Bei der Überwachung der Luftqualität in der benachbarten Gemeinde Owensgrove wurden inhalierbare Feinstaubpartikel (PM10), Ammoniak in vierfacher Höhe der Hintergrundwerte und Schwefelwasserstoff in doppelter Höhe der Hintergrundwerte gemessen – allesamt Werte, die deutlich über internationalen Standards lagen und direkt auf die Abwasseraufbereitungsanlage von Firestone zurückzuführen waren.21 Da es keine Alternative gab, schöpften die Arbeiter und ihre Familien Trinkwasser aus Bächen, die mit diesen Metallen und Chemikalien verunreinigt waren. Die Untersuchung der BBC führte die hohen Orthophosphatwerte in den Gewässern auf die Verarbeitungsanlagen von Firestone südöstlich von Monrovia zurück. Anwohner berichteten von Hautausschlägen, Augenschäden, Übelkeit und Magen‐Darm‐Erkrankungen. Die Fischbestände waren dezimiert. Gleichzeitig leitete die Bea Mountain Mining Corporation bei ihren Goldabbauaktivitäten im Westen Liberias Cyanid und Arsen in lokale Wasserquellen ein – ein Verarbeitungsfehler im März 2016 setzte eine massive Cyanid‐ und Arsenwolke frei, die bei über 25 Anwohnern akute systemische Vergiftungen und hohes Fieber verursachte.
Vor diesem Hintergrund – einer massiven Belastung durch Organophosphate, dem wahllosen Einsatz von Antibiotika, mit Formaldehyd verseuchten Brunnen, der industriellen Verschmutzung des Trinkwassers und Impfprogrammen, die Nebenwirkungen hervorrufen, die mit »Ebola‐Symptomen« identisch sind – erklärte die WHO eine Virusepidemie.
Der Fall Craig Spencer ist der Lackmustest dafür, ob die Ansteckungsbehauptung einer Überprüfung anhand der Fakten standhält. Spencer war ein New Yorker Arzt, der im Oktober 2014 für »Ärzte ohne Grenzen« in Guinea tätig war. Er kehrte nach New York zurück und bewegte sich, bevor er Symptome meldete, sechs Tage lang durch Manhattan. Die New York Times rekonstruierte seinen Tagesablauf: U‑Bahn‐Fahrten mit den Linien 1, A und L, ein Essen im Meatball Shop, ein Stopp bei Blue Bottle Coffee, ein Spaziergang auf der High Line, ein fünf Kilometer langer Lauf entlang des Westside Highway, die Abholung von CSA‐Lebensmitteln, eine Bowlingbahn in Williamsburg, eine Uber‐Fahrt zurück nach Harlem.22
In ganz New York erkrankte kein einziger weiterer Mensch an Ebola.
Die offizielle Erklärung: Mit Ebola infizierte Menschen können die Krankheit erst dann übertragen, wenn sie Symptome zeigen. Dies ist eine präzise Behauptung über eine Krankheit, die die WHO gleichzeitig als eine der ansteckendsten aller Zeiten bezeichnet hatte. Der zeitliche Verlauf in Manhattan hätte die Ansteckungshypothese widerlegen müssen. Das tat er jedoch nicht, da die Ansteckungshypothese nie empirisch überprüft wurde. Sie wurde einfach vorausgesetzt. Bei widersprüchlichen Daten wurden die Parameter entsprechend angepasst.
Was auf die Erklärung folgte: USAID und das Verteidigungsministerium entsandten im Rahmen der Operation »United Assistance« rund 2.800 US‐Soldaten nach Liberia, um Behandlungszentren zu errichten und logistische Unterstützung zu leisten. Der rVSV‐ZEBOV‐Impfstoff (rekombinantes Vesikuläres Stomatitis‐Virus) wurde 2015 in Guinea im Rahmen eines Ringimpfungsprotokolls in beschleunigte Studien überführt. ZMapp, Brincidofovir und andere experimentelle Wirkstoffe wurden verabreicht. Pharmaunternehmen und Stiftungen kündigten Spenden an. In den drei betroffenen Ländern wurde eine Überwachungsinfrastruktur aufgebaut. Keine dieser Einrichtungen wurde nach dem Ende des erklärten Ausbruchs wieder abgebaut.
2018 – 2020:Nord-Kivu und Ituri
Anfang 2018 wurde in der Demokratischen Republik Kongo ein Ebola‐Ausbruch gemeldet. Ein neu entwickelter Impfstoff – rVSV‐ZEBOV, hergestellt von Merck unter dem Handelsnamen Ervebo – wurde im Rahmen eines Ringimpfungsprogramms eingesetzt.23 Bis Juli 2018 meldete GAVI, dass 3.300 Menschen Testdosen des Impfstoffs erhalten hatten. Der Ausbruch wurde für beendet erklärt. Am 1. August 2018 gab der Gesundheitsminister der DR Kongo einen neuen Ausbruch bekannt. Das Impfprogramm wurde ausgeweitet.24
Der Ausbruch im August 2018 ereignete sich in der Region Nord‐Kivu. Die Demokratische Republik Kongo verfügt über bedeutende Vorkommen an Kobalt, Kupfer, Diamanten, Tantal, Zinn und Gold. In Nord‐Kivu sind zahlreiche internationale Bergbauunternehmen tätig. Der Kleinbergbau von Kobalt und Coltan zählt zu den gefährlichsten Tätigkeiten auf dem Kontinent, da dort nachweislich Expositionen gegenüber Schwermetallen, Schwefelsäure und Verarbeitungschemikalien auftreten.25
Das Geschehen der Jahre 2018 – 2020 erstreckte sich über zwei Jahre hinweg auf die Provinzen Nord‐Kivu und Ituri – beide sind reich an Bodenschätze, beide sind Schauplatz aktiver bewaffneter Konflikte, in beiden leben zahlreiche Vertriebene. Die Goldgräberstadt Mongbwalu, nördlich von Bunia in Ituri gelegen, stellt einen wichtigen Zentrum für den Abbau dar. Kleinstbergbauarbeiter verwendeten routinemäßig große Mengen an flüssigem Quecksilber zur Goldgewinnung, was zu einer starken, unkontrollierten Quecksilberdampfbelastung und einer weitreichenden Kontamination der lokalen Gewässer führte. Industrie‐ und Kleinstbergbauabwässer verschmutzten den Ituri‐Fluss stark und verursachten Verschlammung, Entwaldung und die Anreicherung von Schwermetallen. Die lokale Bevölkerung litt unter chronischer Schwermetallvergiftung, die sich klinisch durch schwere neurologische Defizite, Nierenschäden und Magen‐Darm‐Blutungen äußerte.
Die Impfkampagne wurde durchgehend fortgesetzt. Aus den Prüfpräparaten wurden zugelassene Produkte. Merck erhielt im Dezember 2019 die FDA‐Zulassung für Ervebo. Das Zweifach‐Impfschema von Johnson & Johnson (Ad26.ZEBOV /MVA‐BN‐Filo) erhielt Ende 2019 eine erweiterte Anwendungsgenehmigung. Die Janssen‐Studie dokumentierte bei etwa 77 Prozent der Empfänger nach der ersten Dosis von Ad26.ZEBOV systemische Nebenwirkungen – Schmerzen an der Injektionsstelle, Kopfschmerzen und Müdigkeit –, deren Häufigkeit deutlich über den für Standard‐Kinderimpfstoffe gemeldeten Raten lag. Diese Studienpopulationen, die aus Gebieten nahe der ruandischen Grenze rekrutiert wurden, waren nicht in der Lage, die Art von Einverständniserklärung abzugeben, die von Studienteilnehmern in Boston oder London verlangt worden wäre. Ein Arzneimittel, das seit den 1990er Jahren in der Entwicklung war, erlangte den Status eines kommerziellen Produkts durch Studien, die an Bevölkerungsgruppen in aktiven Konfliktgebieten durchgeführt wurden, die nachweislich Quecksilber‐ und Cyanidbelastung, schwerer Unterernährung und Vertreibung ausgesetzt waren.
Was auf die Erklärung folgte: Ervebo wurde in die Notfallvorräte der WHO aufgenommen. Der Impfstoff wurde zu einem festen Bestandteil der Routinemaßnahmen bei jedem später ausgerufenen Ebola‐Ausbruch. Der Bergbau in Nord‐Kivu und Ituri wurde fortgesetzt. Die Präsenz von AFRICOM in der Region wurde im Rahmen von Kooperations‐ und Ausbildungsvereinbarungen ausgebaut. Das Muster, Gesundheitsnotstände in mineralreichen Konfliktgebieten auszurufen und diese Notstände zum Einsatz von Arzneimitteln und ausländischem Personal zu nutzen, wurde zur gängigen Praxis.
2026: Ituri
Damit sind wir wieder am Ausgangspunkt angelangt. Die Erklärung der WHO vom 16. Mai 2026. 82 bestätigte Fälle. 236 Verdachtsfälle. Mindestens 186 Todesfälle. Provinz Ituri. Als Ursache wird die Bundibugyo‐Variante genannt.
Die betroffenen Gebiete – Mongbwalu, Rwampara – gehören zu den historisch bedeutendsten Goldabbaugebieten im Nordosten der DR Kongo. Der handwerkliche und kleinindustrielle Goldabbau ist die vorherrschende wirtschaftliche Aktivität. Industrielle Betriebe werden von Mongbwalu Gold Mines (MGM) und der staatlichen Société Minière de Kilo Moto (SOKIMO) betrieben, daneben gibt es zahlreiche illegale handwerkliche Genossenschaften. Flüssiges Quecksilber wird offen und ohne jegliche behördliche Aufsicht verkauft und in großen Mengen zur Aufbereitung von Golderz verwendet, wobei hochgiftige Rückstände direkt in den Ituri‐Fluss und kommunale Wasserquellen geleitet werden. Kleinbergleute nutzen ein zerstörerisches »Unterwasserströmungssystem« (sous courant), das Flussbetten physisch verändert, lokale Wasserwege verstopft und weitreichende Überschwemmungen in Dörfern verursacht. Satellitenbilder zeigen eine weitreichende Entwaldung und ökologische Zerstörung, die durch diese Bergbauaktivitäten verursacht wird. Die chronische toxische Belastung durch Quecksilber und Zyanid – die von industriellen Bergbauunternehmen und informellen Betreibern in großem Umfang eingesetzt werden – hat bei der lokalen Bevölkerung, insbesondere bei Kindern, zu schweren systemischen Erkrankungen, Unterernährung und einer Schwächung des Immunsystems geführt.
Die Lage wird durch den langjährigen bewaffneten Konflikt um die Kontrolle über die Bodenschätze weiter verschärft. Milizen der ethnischen Gruppen der Lendu und Hema, darunter Gruppen wie CODECO und FNI, kämpfen um die Kontrolle über die lukrativen Goldminen. Bei einem Überfall auf eine Bergbaustätte im März 2026 kamen mehrere Arbeiter ums Leben; humanitäre Organisationen beschrieben dies als eine Verschärfung der ohnehin schon schweren Krise für die Zivilbevölkerung.
PCR ist das diagnostische Instrument. PCR erkennt kurze genetische Sequenzen, die mit einem Referenzgenom übereinstimmen, das aus Zellkulturmaterial zusammengestellt wurde, das nie unabhängig isoliert wurde. Acht von dreizehn Proben fielen positiv aus. Die Proben stammten aus einer Bevölkerung, die nachweislich Quecksilber‐ und Cyanidexposition, Vertreibung, Unterernährung, verunreinigtem Wasser und pharmazeutischen Eingriffen verschiedener Art ausgesetzt war. Jede dieser Belastungen, einzeln oder in Kombination, führt zu dem klinischen Bild, das Ebola zugeschrieben wird.
Was auf die Erklärung von 2026 folgt, wird gerade geschrieben, während dieser Aufsatz veröffentlicht wird. Impfstoffeinsatz. Internationales Personal. Humanitäre Finanzmittel. Ausbau der Überwachung. Die Bodenschätze bleiben für die Betreiber zugänglich, die sie bereits abgebaut haben. Das Muster, das sich nun zum fünften Mal wiederholt, ist nicht mehr hypothetisch.
Wer davon profitiert
Die Ausrufung eines internationalen Gesundheitsnotstands löst eine Kette von Ereignissen aus. Die WHO stellt Notfallmittel bereit. Die Pandemic Emergency Financing Facility der Weltbank wird aktiviert. USAID, die Bill‐und‐Melinda‐Gates‐Stiftung, der Wellcome Trust, GAVI und CEPI kündigen Beiträge an. Verträge zur Beschaffung von Impfstoffen werden unterzeichnet. Pharmaunternehmen, deren Produkte zugelassen sind oder sich in der Erprobung befinden, erhalten Zahlungen. Diagnostikhersteller erhalten Großaufträge. Hersteller von persönlicher Schutzausrüstung erhalten Großaufträge. Ausländisches Personal wird entsandt. Ausländische Streitkräfte stellen die Logistik bereit. AFRICOM stützt seine Aktivitäten auf humanitäre Gründe.
Die Behörden, denen es nicht gelungen ist, den mutmaßlichen Erreger zu isolieren, sind dieselben, die dessen Ausbruch verkünden. Die Pharmaunternehmen, deren Produkte Symptome hervorrufen, die mit der gemeldeten Krankheit identisch sind, liefern die Mittel, die als Heilmittel dafür vermarktet werden. Die internationalen Finanzinstitutionen, die von den Notfallmaßnahmen profitieren, sind dieselben, die diese Mittel bereitstellen. Die Streitkräfte, die sich während der Maßnahmen Zugang zur Region verschaffen, sind dieselben, die diesen Zugang aus ganz anderen Gründen anstreben.
Dies ist die in »Narratives of Extraction« beschriebene Konfiguration, die hier in ihrer viralen Notfallform zum Tragen kommt. Die Anordnung ist eher struktureller als konspirativer Natur. Eine kleine Gruppe namentlich bekannter Personen muss sich nicht heimlich abstimmen. Die Anreize sind aufeinander abgestimmt. Die Ausrufung eines Virus‐Notstands bringt für jede Partei, die die Befugnis dazu hat, nützliche Ergebnisse mit sich. Die Fragen, die diese Struktur aufdecken würden – wurde das Virus jemals isoliert, wie sieht die toxische Belastung der Bevölkerung aus, was wird den Patienten tatsächlich verabreicht, was passiert, wenn die Impfungen eingestellt werden – sind genau die Fragen, die diese Struktur nicht stellen soll.
Die Frage eines Goldman‐Sachs‐Analysten aus dem Jahr 2018 trifft hier zu: »Ist die Heilung von Patienten ein nachhaltiges Geschäftsmodell?« Der Analyst selbst antwortete, dass dies nicht der Fall sei und dass die finanzielle Logik der Pharmaumsätze der Heilung entgegenwirke. Ersetzt man »Heilung von Patienten« durch »die Ermittlung nicht‐viraler Ursachen«, gilt dieselbe Logik. Die Erkenntnis, dass das, was als Ebola bezeichnet wird, zu einem erheblichen Teil auf industrielle Vergiftungen, Arzneimittelschäden und durch Unterernährung bedingte hämorrhagische Erkrankungen zurückzuführen ist, würde die Struktur der Impfstoffentwicklung, der Finanzierung von Notfallmaßnahmen, der Gesetzgebung zur Biosicherheit und der internationalen militärischen Positionierung, die auf der Annahme einer viralen Ursache beruhen, auf den Kopf stellen. Es gibt keine Behörde, die sowohl die Befugnis als auch den Anreiz hat, diese Erkenntnis zu gewinnen.
Die Fragen bleiben daher ungestellt. Alle paar Jahre wird ein neuer Ausbruch in einer neuen mineralreichen Region gemeldet. Das Muster wiederholt sich.
Erkläre es einem Sechsjährigen
In einigen Teilen Afrikas birgt der Boden Gold, Kupfer und andere wertvolle Dinge. Große Unternehmen kommen, um sie abzubauen. Durch diese Arbeit werden das Wasser und die Luft mit Giftstoffen verseucht. Die Menschen, die dort leben, atmen diese Giftstoffe ein und trinken das Wasser.
Wenn die Menschen krank werden – wenn sie hohes Fieber bekommen, bluten und sich schrecklich fühlen –, sagen die Ärzte, dass ein winziges, unsichtbares Etwas sie krank gemacht hat. Sie nennen es Ebola. Sie schicken Leute in Raumanzügen. Sie geben Spritzen und Tabletten.
Aber niemand hat jemals wirklich bewiesen, dass dieses winzige, unsichtbare Ding existiert. Sie suchen schon seit fünfzig Jahren danach. Sie können es nicht finden. Die Tests, die sie verwenden, können nichts finden, was noch nie jemand gesehen hat.
Die Menschen sind krank wegen der Gifte, des Hungers und der Kämpfe. Die Spritzen und Tabletten machen sie oft noch kränker. Wenn die Ärzte nicht mehr kommen, geht es den Menschen besser.
Jedes Mal, wenn die Ärzte sagen: »Ebola ist da«, ist es ausgerechnet an einem Ort, an dem der Boden etwas Wertvolles birgt. Die Ärzte kommen wegen der Krankheit. Aber andere Leute kommen auch, und was sie wollen, ist das, was unter der Erde liegt.
Es ist traurig. Das passiert schon seit langer Zeit. Der erste Schritt, um dem ein Ende zu setzen, ist, dass die Menschen wissen, was tatsächlich vor sich geht.
Was dokumentiert wurde
Das Ebola zugeschriebene Krankheitsbild überschneidet sich nach eigenen Angaben der Behörde mit Malaria, Dengue‐Fieber, Typhus, Schlangenbissen, Warfarin‐Vergiftungen und einer Liste von zwanzig weiteren Erkrankungen, darunter erbliche Blutgerinnungsstörungen.
Die diagnostische Methodik – Vero‐Affen‐Nierenzellkultur, Antikörpertests von bekanntermaßen zweifelhafter Spezifität, PCR‐Tests, die auf nie isoliertes Referenzmaterial abgestimmt sind – ist nach den eigenen Beschreibungen der Aufsichtsbehörden zirkulär. Die CDC hat in Antworten auf Informationsfreiheitsanfragen eingeräumt, dass keine Aufzeichnungen über eine Isolierung des Ebola‐Virus im herkömmlichen wissenschaftlichen Sinne existieren. Andere nationale Behörden haben dieselbe Antwort gegeben.
Die morphologisch identischen »Marburg«-Partikel werden von »Ebola«-Partikeln unterschieden, und zwar auf der Grundlage von Antikörpertests, von denen die WHO zugab, dass sie zum Zeitpunkt der Erklärung nicht zuverlässig spezifisch waren.
Fünf seit 1976 gemeldete Ebola‐Ausbrüche – Yambuku, Kikwit, Westafrika, Nord‐Kivu und Ituri, erneut Ituri – ereigneten sich in Regionen, die von intensiver industrieller Rohstoffgewinnung, der Belastung durch Agrochemikalien, dem übermäßigen Einsatz von Arzneimitteln, verunreinigtem Wasser, Impfkampagnen mit identischen Nebenwirkungen sowie bewaffneten Konflikten geprägt waren. Der Ausbruch in Yambuku endete, als das Krankenhaus geschlossen und die Impfungen eingestellt wurden. Die Kikwit‐Pandemie von 1995, die kurz davor stand, den Dschungel zu verlassen, verließ den Dschungel nicht. Die Zeitleiste von Craig Spencer in Manhattan führte zu keinen Sekundärfällen. Der Vorfall in der DR Kongo von 2018 – 2020 diente als klinische Studie, auf deren Grundlage Ervebo zugelassen wurde. Die Meldung von 2026 ereignet sich in einem Goldabbaugebiet während eines aktiven bewaffneten Konflikts.
Was als Ebola bezeichnet wird, ist zu einem erheblichen Teil auf Arzneimittelschäden und industrielle Vergiftungen zurückzuführen, die fälschlicherweise einem Virus zugeschrieben werden, dessen Existenz nie nachgewiesen wurde. Die Expositionen, die die Symptome hervorrufen, sind in der begutachteten toxikologischen Fachliteratur dokumentiert. Die Impfpraktiken, die Medikamentenregime, die Profile der Impfstoffnebenwirkungen und die Aufzeichnungen über Wasserverschmutzungen sind in den Berichten der Institutionen selbst dokumentiert. Das Muster, das sich über fünf Vorfälle hinweg zeigt, ist in den eigenen Ausbruchsarchiven der WHO dokumentiert. Das Fehlen von Isolationsmaßnahmen ist in den eigenen Informationsfreiheitsanfragen der Behörden dokumentiert.
Das Muster entspricht dem, was »Narratives of Extraction« beschrieben hat: eine identifizierte oder geschaffene Krise, eine Lösung, die die Aufgabe von Autonomie erfordert, Ressourcen, die abgezogen werden, während den Opfern erzählt wird, der Betreiber sei gekommen, um zu helfen. In seiner Form als Virus‐Notfall ist dieses Muster nun bereits fünfmal aufgetreten. Es wird wieder auftreten, in einer anderen mineralreichen Region, mit einem weiteren PCR‐positiven Cluster und einem weiteren Impfstoff, der eingesetzt werden soll.
Was das Muster verändert, ist, dass die Menschen es erkennen. Die Dokumente existieren. Das Muster wiederholt sich. Die fünfte Erklärung liegt im Archiv der WHO neben den vorherigen vier. Die nächste wird nicht die letzte sein, aber jede Erkenntnis macht es schwieriger, die nächste durchzusetzen.
Verweise
1 World Health Organization, »Ebola Disease — Democratic Republic of the Congo,« Disease Outbreak News, 16 May 2026.
2 World Health Network, Public Health Alert on the 2026 Ituri Ebola declaration, May 2026.
3 World Health Organization, Artisanal and Small‐Scale Gold Mining and Health (Geneva: WHO).
4 »Deadly raid on mining site in eastern Democratic Republic of Congo deepens security and humanitarian crisis,« news reporting, March 2026.
5 Anmerkung des Übersetzers: »Extraction« wird mit »Extraktion« übersetzt, nicht mit »Ausbeutung«, um keine Zweideutigkeiten hinsichtlich des marxistischen Ausbeutungsbegriffs aufkommen zu lassen, dessen Bedeutung sich vor allem auf die Ausbeutung von Mehrwert im Lohnabhängigkeitsverhältnis bezieht.
6 Unbekoming, »Narratives of Extraction: From ›Overpopulation‹ to ›Safe and Effective‹,« Lies are Unbekoming Substack, 1 November 2025.
7 »Ebola virus disease,« Wikipedia, unter Berufung auf die eigene klinische Fachliteratur der Einrichtung zur Differentialdiagnose.
8 World Health Organization, 1978 Bulletin of the World Health Organization 56(2), full report on the 1976 Zaire outbreak; siehe auch: Mike Stone, »The Ebola ›Virus‹ Part 1« und »Part 2,« ViroLIEgy.
9 »Ebola (Ebola Virus Disease) — Diagnosis,« Centers for Disease Control and Prevention, archived.
10 Enders, J., and Peebles, T., »Propagation in tissue cultures of cytopathogenic agents from patients with measles,« Proceedings of the Society for Experimental Biology and Medicine, 1954; see also Daniel Roytas, Can You Catch a Cold? and Tom Cowan, The Contagion Myth.
11 World Health Organization, Bulletin of the World Health Organization 56(2) (1978).
12 CDC FOIA response to Christine Massey, March 2021; archived at fluoridefreepeel.ca.
13 Public Health Agency of Canada FOIA response to Christine Massey, December 2021.
14 Bowen, E. et al., »Viral Haemorrhagic Fever in Southern Sudan and Northern Zaire,« The Lancet, 12 March 1977.
15 Mike Stone, »The Ebola ›Virus‹ Part 1« und »The Ebola ›Virus‹ Part 2,« ViroLIEgy.
16 »Potential for bleeding with the new beta‐lactam antibiotics,« Annals of Internal Medicine 105(6) (December 1986): 924 – 31.
17 Engelbrecht, T., Köhnlein, C., and Bailey, S., Virus Mania, 3rd edition (2021), chapter on 1995 Kikwit.
18 Jepson, P.C. et al., »Measuring pesticide ecological and health risks in West African agriculture to establish an enabling environment for sustainable intensification,« Philosophical Transactions of the Royal Society B, 17 February 2014.
19 Voice of America reporting, February 2014; American Association of Pharmaceutical Scientists publications on West African over‐the‐counter antibiotic distribution.
20 Daily Observer (Liberia), »Breaking: Formaldehyde in Water Allegedly Causing Ebola‐like symptoms,« 14 October 2014.
21 IRIN news service, »LIBERIA: Community demands answers on rubber pollution,« 4 June 2009; BBC News investigation into Firestone Liberia, 2014.
22 »What the New York City Ebola Patient Was Doing Before He Was Hospitalized,« New York Times, 24 October 2014.
23 Mark Bailey, The Final Pandemic: An Antidote (2022), chapter on Ebola.
24 Dawn Lester and David Parker, What Really Makes You Ill? Why Everything You Thought You Knew About Disease Is Wrong, chapter on Ebola and the 2018 DRC outbreak.
25 Pure Earth and Green Cross Switzerland, World’s Worst Pollution Problems: The Toxics Beneath Our Feet (2016).
Die Fußnoten 26 und 27 sind im Original nicht im Text markiert:
26 Dawn Lester, »Move Over Hanta — It’s Ebola’s Turn Now!« Dawn’s Writings Substack, 18 May 2026.
27 Jon Rappoport, »Ebola: shattering the lies and the fakery,« NoMoreFakeNews.com, 12 January 2022, drawing on his earlier 2014 and 2017 investigations.
Englisches Original erschienen im Substack Lies are Unbekoming
Bild: Überlagerung eines kolportierten Ebolaviruspartikels () und einem Foto, das Kleinbergarbeiter im Kongo zeigt (Rechnungshof der Vereinigten Staaten (U.S. Government Accountability Office) aus Washington, D.C., Vereinigte Staaten – Abbildung 8: Kleinbergleute in einer Tantalmine in der Demokratischen Republik Kongo)

Keine Seuche geht auf den Auftritt von Erregern, neuen oder alten, zurück.
JEDE Seuche geht auf die Verschlechterung des Immunsystems ALLER in einer ganzen Gruppe zurück.
Die Abwehrkraft des Körpers sinkt unter Stress, Hunger, Bedrückung, Eingesperrt‐Sein, Hoffnungslosigkeit, Vergiftung, Gewalt, Ausgeliefert‐Sein, Verletzungen, Kriege, Not, Elend, hygienische Mangelbedingungen.
Jede Seuchenerzählung seit der Gründung 1901 des Rockefeller Institute for Medical Research ist gelogen. Nicht umsonst war der Vater des Gründers ein Quaksalber – und auch der Sohn wusste, wie man den Leuten das Geld aus der Tasche zieht. Der Vater verkaufte Mineralöl als angebliches Wunderheilmittel zum Einnehmen. Der Sohn machte damit Geld indem er es erst als Treibstoff verkaufte, dann durch »scientific treatment« zu etwas »veredelte« was wertvoller als Gold schien (und scheint) und jeder dafür ein potentieller Abnehmer war: Pharmazeutika.
Das Aussterben von »entdeckten« Völkern der »Neuen Welt« durch Seuchen: alles Lüge um die brutale Gewalt und massive Zerrüttungen der dortigen Gesellschaften durch die Eroberer zu verharmlosen.
Pestepidemien, »Spanische Grippe«, »asiatische Grippe«, Polio‐Ausbrüche, …, alles Erzählungen die geschaffen wurden um das Geschäftsmodell der Quacksalberei voranzubringen, industrielle Menschenschädigung oder Bestialität zu vertuschen.
Unser heutiges »westliches« Weltbild ist inzwischen zu 95% aus »wissenschaftlichen« Lügen und Falscherzählungen aufgebaut.