Die Vertuschung der CIA‐COVID‐Vertuschung

Aussagen des »Whistleblowers« bringen keinen Aufschluss über die Ursprünge

Für Amerikaner, die ein echtes Interesse an den »Ursprüngen« des COVID‐​19‐​Ereignisses haben, war die gestrige Anhörung des Ausschusses für innere Sicherheit und Regierungsangelegenheiten des US‐​Senats, bei der James Erdman als »Whistleblower« aussagte, ein weiteres Manöver zur Ablenkung.

Vieles von dem, was Herr Erdman, ein leitender Einsatzleiter der CIA, und die theatralischen Senatoren, die das Wort ergriffen, darunter Rand Paul, sagten, trug nichts zur Beantwortung der grundlegendsten Fragen über den mutmaßlichen Übeltäter namens SARS‐​CoV‑2 bei.

Die angebliche »Enthüllung« bezog sich vor allem darauf, dass Anthony Fauci und wissenschaftliche Analysten der CIA die »Möglichkeit«, dass eine Hypothese über den Ursprung in einem Labor wahr sein könnte, »heruntergespielt« und »vertuscht« hätten. Dabei spielte es keine Rolle, dass ein Szenario mit Laborursprung dank frühzeitiger Setzarbeiten in den etablierten und alternativen Medien, die danach beharrlich weiterverfolgt wurden, nie weit aus dem Bewusstsein der Investoren und der Öffentlichkeit verschwunden war.

Die Akteure bei der Anhörung waren sich sehr sicher, dass es größtenteils Faucis Schuld sei und dass, hätten er und andere vor Jahren von ihren Vertuschungsaktivitäten Abstand genommen und aufgehört, mit Gain‐​of‐​function‐​Forschungzu flirten, die »Pandemie«-Maßnahmen anders verlaufen wären oder eine Pandemie überhaupt nicht eingetreten wäre.

Ob es tatsächlich zu einer Pandemie kam und wie es dazu kam, wurde natürlich nicht thematisiert. Diese Frage wird niemals gestellt werden, solange die Gesetzgeber, die im März 2020 das Ruder in der Hand hatten, diese Inszenierungen überwachen und daran mitwirken.

Die Darstellung von Erdman als Whistleblower ist lächerlich, als ob jemand, der als geeignet für CIA‐​Aufgaben erachtet wird, aus der Reihe tanzen und kritische geheime Informationen öffentlich preisgeben dürfte und dabei am Leben bliebe. Doch aus Sicht der staatlich geförderten Erzählung ist dies kein Fehler und bringt zwei wesentliche Vorteile mit sich. Erstens erweckt es den Anschein, dass eine wichtige Entwicklung stattgefunden hat und Fortschritte in Richtung Wahrheit, Rechenschaftspflicht und Gerechtigkeit erzielt werden. Zweitens ermöglicht es, dass Dinge laut ausgesprochen und als offizielle CIA‐​Erklärungen interpretiert oder missverstanden werden.

Die letzte offizielle schriftliche Stellungnahme der Behörde zum Thema »Ursprünge der COVID‐​19‐​Pandemie« wurde im Januar 2025 veröffentlicht und enthielt, wie aus dieser Stellungnahme hervorgeht, keinerlei Hinweise auf ein Leck, ein Virus oder China.

Die vorbereitete Stellungnahme von Herrn Erdman ging weiter als die seines Arbeitgebers:

Ich bin heute hier, um über die Vertuschung im Zusammenhang mit COVID zu sprechen, über die Auswirkungen auf die nationale Sicherheit, die sich aus den Ermittlungsergebnissen des DIG ergeben, sowie über die Weigerung der CIA, sich der rechtmäßigen Aufsicht zu unterwerfen, und darüber, wie wir diese Probleme beheben können.

Führungskräfte und hochrangige Analysten der Geheimdienste spielten die Möglichkeit herunter, dass die COVID‐​Pandemie durch einen Laborunfall ausgelöst wurde. Angesichts des Umfangs der Untersuchung des DIG lassen sich die Motive nur schwer bestimmen. Ob absichtlich oder nicht, die Maßnahmen der IC [Intelligence Community] führten zu einer Vertuschung. Verschwendete Ressourcen und das Versäumnis, die politischen Entscheidungsträger angemessen zu informieren. Die Gesundheitspolitik wäre ganz anders verlaufen, wenn die amerikanische Öffentlichkeit darüber informiert worden wäre, dass ein Virus aus einem Labor in China als Grundlage für eine Notfallzulassung von mRNA‐​Produkten dienen sollte, die von der ehemaligen Regierung vorgeschrieben wurde.

Die Behauptungen, die am ehesten einer Untersuchung hinsichtlich ihres Ursprungs bedürfen, sind:

  • Es gab eine Pandemie.
  • Es gab eine Pandemie, bei der es um etwas namens COVID ging.
  • Untersuchungen zur »Möglichkeit«, dass diese Pandemie »aufgrund eines Laborunfalls entstanden sein könnte«, wurden von Mitgliedern der Geheimdienstgemeinschaft »heruntergespielt« und stellten faktisch eine »Vertuschung« dar, die Ressourcen verschwendete und dazu führte, dass die politischen Entscheidungsträger unzureichend informiert waren.
  • Ein Virus aus einem Labor in China diente als Grundlage für die Notfallzulassung von mRNA‐​Produkten, die [von der Biden‐​Regierung] vorgeschrieben wurden. Hätten die Amerikaner das gewusst, wäre die Gesundheitspolitik ganz anders verlaufen.

Es folgen weitere Fragen:

  1. Was ist eine Pandemie? Kann irgendetwas – ob neu oder alt, beständig oder vergänglich, aktiv oder träge, symbiotisch oder parasitär – irgendwo und zu irgendeinem Zeitpunkt aus dem bisherigen Nichtsein »ausbrechen« oder »entstehen«?
  2. Was ist COVID?
  3. Was ist ein »Laborunfall«?
  4. Wann wird angenommen oder geglaubt, dass dieser Laborunfall stattgefunden hat?
  5. Wie führte der Laborunfall zu einer Pandemie? Was geschah und in welchem zeitlichen Ablauf? Welche Mechanismen sollen dabei eine Rolle gespielt haben?
  6. In welchem Labor in China fand dieser mutmaßliche Vorfall statt?
  7. Welches Virus genau, in welchem Labor in China, diente als Grundlage für eine mRNA‐​Notfallzulassung (EUA)?* Dasselbe Virus, das angeblich an dem »Laborunfall« beteiligt war?
  8. Was ist mit »als Grundlage dienen für« gemeint?
  9. Auf welche Notfallzulassung (EUA) wird Bezug genommen (Titel, Datum)?
  10. Inwiefern hätte das »Wissen« der Amerikaner, dass ein Virus aus einem Labor in China als Grundlage für die mRNA‐​Notfallzulassung diente, die Gesundheitspolitik verändert? Wären die Maßnahmen (zum Beispiel Impfpflichten) restriktiver ausgefallen? Weniger restriktiv?

Meiner Einschätzung nach finden sich in Erdmans Aussage nirgendwo zufriedenstellende Antworten auf diese Fragen, obwohl es zahlreiche Momente gab, in denen Senatoren ihre eigenen Ansichten durchgesetzt haben.

Ebenfalls bemerkenswert: Senatorin Joni Ernst (Republikanerin aus Iowa) war die einzige Person, die das Wort »Ausbreitung« verwendete, als sie nach den Auswirkungen und Präventionsmaßnahmen fragte. (»Was haben wir also daraus gelernt und wie verhindern wir, dass so etwas in Zukunft passiert, sei es nun die Ausbreitung einer Pandemie oder das, was innerhalb der Behörde passiert ist?«)

Angesichts der Tatsache, dass sich etwas ausbreitet und eingedämmt oder gestoppt werden muss – so lautete die Begründung, die den Amerikanern gegeben wurde, als die Behörden den Notstand ausriefen, Notfallpläne aktivierten und einschneidende Maßnahmen verhängten –, sollte dann nicht darüber diskutiert werden, welche Beweise es dafür gibt, dass sich etwas Neues plötzlich ausbreitete, und warum dieses Etwas in den USA erst nach der Ankündigung von 15 Tagen zur Eindämmung der Ausbreitung »zusätzliche« Todesopfer forderte?

James Erdman spricht von einer »COVID‐​Vertuschung«.

Da stimme ich zu.

Aber es gab mehr als eine. Und die größte Vertuschung ist wahrscheinlich etwas, worüber hochrangige CIA‐​Mitarbeiter in nächster Zeit wohl nicht sprechen dürfen: ob es überhaupt eine Pandemie mit einem sich ausbreitenden neuartigen Coronavirus gab.

*Erdmans Formulierung hier (an emergency use authorization mRNA products) ist seltsam; möglicherweise hat er versehentlich das Wort „for“ zwischen authorization und mRNA weggelassen.

Siehe auch: The CIA’s 25 January 2025 Statement About the »Origins« of the COVID‐​19 Pandemic — 26 January 2025 | Follow Up: CIA Assessment of COVID‐​19 Pandemic Origins vs. New CIA Director John Ratcliffe — 27 January 2025 | Observations and comments about the 30 October 2025 document release involving Ralph Baric and the CIA — 19 November 2025 | Q: What did the CIA formally say about the origins of SARS‐​CoV‑2? A: Nothing — 25 November 2025

Origins – All

Im englischen Original erschienen auf der Website von Jessica Hockett https://​www​.woodhouse76​.com/

Bild: Auditorium im Hauptquartier der CIA (Innenansicht), Central Intelligence Agency

https://​www​.woodhouse76​.com/

2 thoughts on “Die Vertuschung der CIA‐COVID‐Vertuschung

  1. В выступлении этого господина не было сказано самое главное. А именно то, что вирусов в понимании нынешней ортодоксальной медицины не существует. Вот с чего надо начать!

  2. Es ist eine klare Taktik, dass statt die Frage »Gab es 2020 eine lebensgefährliche weltweite Seuche, ja, sind überhaupt weltweite gefährliche Seuchen möglich?« zu beantworten ständig auf diesem »Ursprung des Virus« herumgekaut wird – und zwar auch in auffälligen »alternativen« Medien (siehe etwa »transition news«).

    Der bekannteste deutsche Repräsentat der Laborursprung‐​Erzählung ist der Nano‐​Wiesendanger NICHT Harald Wiesendanger!). Auffällig ist, dass der erstens beruflich NICHTS mit Virologie zu tun hat, zweitens alles was er verbreitet auf Hörensagen aufbaut und er drittens für seine Aktivitäten in diesem Bereich NICHT massenmedial und klandestin abgestraft wurde wie zB ein Bhakdi. Nano‐​Wiesendanger hatte Rückendeckung seiner Uni, es wurden keine Schmutzkampagnen gegen den gefahren, er hat keine Stellung, keine Altersansprüche, nichts, verloren. Sein angeblicher Kampf ist der pure Gratismut eines mit wirksamster Rückendeckung arbeitenden Infokriegers. Und die Erzählung vom »Laborursprung« war ja sogar von Anfang an als Alternative mit dabei, neben Zoonose, »Wet Market«, Militärfestspiel in China mit angeblich kränkelnden US‐​Beteiligten, Laborursprung in USA. Denn die Pandemie‐​Erzählung braucht natürlich einen Ursprung, der die angebliche Neuartigkeit und damit angebliche Unkalkulierbarkeit bzw. neuartige Gefährlichkeit begründen soll.

    Es gibt eine Handvoll Methoden, wie die Durchsetzung der Wahrheit bekämpft wird. Eine davon ist die Ablenkung auf das Nebengleis »Ursprung (der angeblichen Pandemie)«, wobei ständig, oft sogar unausgesprochen, der Gedanke an die angebliche Seuche mitschwingt – und mit dieser indirketen Methode ist diese Manipulation sogar viel wirksamer als eine plakative Seuchenbeschwörung für sich selbst. 

    Auch eine Methode ist es, tatsächliche »Virenleugner« zu züchten indem eine Figur wie Lanka vermutlich von Geheimdiensten protegiert wird (wie kann der sonst so hohe Aufmerksamkeit erlangt haben). Die Verbreitung des Gedankens, dass es gar keine Viren gäbe dient dazu, den Vorwurf »Virenleugner« partiell wahr zu machen und mit dieser Extremposition den sowieso schon fragilen Gesprächsfaden zwischen Kritikern und Mainstream‐​Gläubigen völlig zu zerschneiden. Wie überhaupt die Verklammerung von Unsinn wie »Echsenmenschen« oder »Flacherde« mit echten Kritikpunkten – unter dem Etikett der »Verschwörungstheoretiker und Spinner« – eine deren stärkste manipulative Waffe ist und daher weitläufig praktiziert wird. Es läuft dann nach dem Schema »wer das und das glaubt, glaubt auch diesen und jenen echten Unsinn« wobei das angebliche Glauben den Kritikern sogar oft unterstellt wird obwohl Leute einfach etwas hinterfragen und das tatsächlich dahinter stehende Problem der Erzeuger von Konsens das ist, dass Kritiker eben oft eben nichts glauben, vor allem nicht deren in vielen Bereichen fragwürdige Mainstream‐Behauptungen.

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